Kanu-Wander-Club Grefrath 1983 e.V.

Vereinsabpaddeln am 19. September 2004 auf der Ruhr



Für das Vereinsabpaddeln der Saison 2004 hatte unser Wanderwart eine Strecke ausgesucht, die im Verein schon länger nicht mehr gepaddelt wurde. In schöner Umgebung ging es durch das Ruhrtal von Essen-Werden nach Mülheim a.d. Ruhr. Die 15 Kilometer auf dem träge dahinfließenden Fluß waren sicher keine sportliche Herausforderung, dafür aber auch für die Kleinsten gut geeignet. Neben den 11 Erwachsenen Paddler/innen waren auch ein Jugendlicher und zwei Kinder mit auf dem Wasser. Langweilig wurde es ihnen unterwegs nicht, da es immer viel zu gucken gab. Zuerst passierten uns einige schnelle Ruderboote, dann wurden wir von den Wellen der Fahrgastschiffe der weißen Flotte durchgeschüttelt. Alle zwei bis fünf Minuten hatten wir die Gelegenheit, ein großes Passagierflugzeug im Landeanflug aus der Nähe zu beobachten. Das Kontrastprogramm dazu waren die rote Antonov (ein großer Doppeldecker, der für Rundflüge genutzt wird) und der Fuji-Zeppelin. Es gab aber auch viele andere Flieger aus der Nähe zu sehen, die hier offensichtlich weniger scheu sind, als auf der Niers. So waren neben den zahlreichen Enten und Schwänen auch einige Kormorane, Fischreiher und Haubentaucher unterwegs.



Einsatzstelle_1 Einsatzstelle_2 Isabell kann es nicht abwarten. Der Jugendwart hilft seinem Schützling!

Einsatzstelle bei Essen-Werden. Die ersten Meter auf der Ruhr. Zweier mit Platz für drei! Noch schützt die Paddeljacke vor den wenigen Tropfen.



Das Umsetzen am Wehr in Kettwig war dann eine willkommene Unterbrechung, die wir zu einer Rast ausweiteten. Im nahegelegenen Gartenlokal spielte gerade eine Live-Band internationale Hits und die Sonne schien vom blauen Himmel - wer will da schon sofort weiterpaddeln? Zu unserer Überraschung sahen wir am gegenüber liegenden Anlieger sogar ein Wikinger-Schiff! Nachdem die Wikinger sich mit ihrem Boot rudernderweise flußabwärts aus dem Staub gemacht hatten und ein paar vereinzelte Tropfen Regen vom Himmel fielen, ließen wir unsere Boote wieder zu Wasser. Vorbei an einem schier endlosen Campingplatz auf der linken Seite und unter der sehr beeindruckenden Ruhrtalbrücke hindurch paddelten wir vorbei an dem Wikingerschiff, dass gerade bei "Dicken am Damm" festgemacht hatte. Die Wikinger waren offensichtlich hungrig. Wir paddelten aber weiter bis zum Ziel in Mülheim a.d. Ruhr, wartete doch ein Erbseneintopf zum gemütlichem Beisammensein im Bootshaus in Oedt auf uns. Hier ließen wir diesen schönen Tag dann ausklingen.


Heinrich Thöne Umsetzstelle in Kettwig. Frauenpower Die Sonne scheint zur Pause!

Das Fahrgastschiff ist schneller. Unter der Ruhrtalbrücke. Idylle am Campingplatz. MüWi, das Wikingerschiff!




Letzte Aktualisierung: 20.09.2004

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